27.02.2021

Das Dilemma ist irgendwie immer dasselbe, scheint mir jedoch heute, an diesem Samstag, an dem ich angefüllt bin mit Tatendrang, besonders präsent: 24 Stunden sind einfach zu wenig! Trotzdem sind wir dazu verdammt, einen mickrigen Tag in diese kurze Zeitspanne zu pressen. Selbst wenn ich den Hausputz auf morgen verschiebe (was ich vermutlich tun werde, damit ich wenigstens ansatzweise das tun kann, was ich mir vorgenommen habe), wird es vermutlich an der ein oder anderen Stelle eng. Möglicherweise werde ich beim Schlaf Abstriche machen müssen und entsprechend spät ins Bett gehen, ich weiß es noch nicht. Von Rechts wegen dürfte ich diesen Blogbeitrag gar nicht schreiben, weil es schlicht und einfach zu viel Zeit kostet und zwar Zeit, die ich mir, trotz der Tatsache viel zu wenig davon zu haben, jetzt einfach nehme!

Ich überlege, ob ich dieser feinen HP von mir einen anderen Namen verpassen soll. Warum? Dieses Blog war ursprünglich dazu gedacht, öffentlich Rezensionen zu Büchern, die ich gelesen habe, zu posten, als auch meine eigenen Werke vorzustellen, also quasi eine Art Autorenhomepage, wenn man so will. Nur gestaltet sich dieses Unterfangen alles andere als einfach, weil ein Tag nun einmal, wie uns allen bekannt sein dürfte, auf die eben schon erwähnten 24 Stunden limitiert ist und dies mit verdammt hoher Wahrscheinlichkeit auch für alle Zeiten so bleibt. Und da mir das Schreiben verdammt wichtig ist, mein Roman derzeit mit gutem Gewissen als Selbstläufer bezeichnet werden kann (ein Selbstläufer, der trotz aller Merkmale eines Solchen einen ordentlichen Haufen Arbeit bereitet), bleibt leider kaum Zeit, zusätzlich dazu auch noch Bücher zu lesen und Rezensionen zu verfassen, u.a. auch deshalb, weil ich ein paar Stunden brauche, um abzuschalten und irgendeine Serie zu schauen (Big Bang Theory und inzwischen auch noch Chilling Adventures of Sabrina). Sobald ich allerdings die Zeit finde, werde ich diese HP ein wenig umgestalten, vielleicht sogar tatsächlich eine Leseecke für Rezensionen erstellen.

Meine zwei Versuche vor Kurzem, die Rubrik mit meinen eigenen Werken umzugestalten (wo ich bislang lediglich meinen Lyrikband vorgestellt habe, mein Roman kommt natürlich auch noch, nach Fertigstellung und Veröffentlichung) schlugen leider fehl. Versuch 1 mündete in einer Panne, weil ich mich irgendwie verklickt habe (dank der unübersichtlichen Bedienbarkeit von WordPress), Versuch 2 wurde durch einen Stromausfall zunichte gemacht, weshalb ich daraufhin die alte Ansicht wiederhergestellt habe und ich absolut keine Lust verspürte, nochmal von Vorne zu beginnen. Naja, aufgeschoben ist schließlich nicht aufgehoben, nicht wahr?

Bereits gestern habe ich eine Mail von Alex bekommen, über die ich mich zwar sehr freute, die ich jedoch um die Zeit, um der ich sie las, nicht mehr beantworten konnte, weil es schon zu spät und ich bereits im sogenannten „Entspannungsmodus“ war. Demzufolge schickte ich heute meine Antwort auf diese, im wahrsten Sinne des Wortes, Riesenmail! Das Ergebnis waren zwei Sprachdateien im OGG-Format (20 MB ist bei meinem Freemail-Konto von GMX das Maximum für Dateianhänge) mit einer Gesamtlänge von ungefähr 84 Minuten.

So schließe ich nun diesen Beitrag ab, mit Worten, die mir einfach so in den Sinn kommen, die aber gleichwohl keinen Sinn ergeben, trotzdem niedergeschrieben werden müssen und das Ende dieses Tagebucheintrages markieren.

Hochachtungsvoll,
Marcus Borchel, der sich Mühe gibt, einen ganzen Tag nach Plan in 24 Stunden zu quetschen.

2 Gedanken zu „27.02.2021

  1. Herr Kömmlich

    Tja, tja, tja, wie Du immer gern zu sagen pflegst, es ist nicht leicht, mit 24 Stunden auszukommen. Aber es muss ja irgendwie klappen. ^^
    Und was meine Texte angeht, so werde ich versuchen sie kürzer zu halten. Tut mir sehr leid, dass Dich das scheinbar so schwer beschäftigt, dass Du sogar einen Tagebucheintrag darüber verfassen musst. xD

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    1. macke1979 Autor

      Naja, die Sache mit deiner langen Mail ist ja jetzt nichts Negatives. Natürlich bleibt die Textlänge dir überlassen. Kann halt nur manchmal sein, dass es mit dem Antworten dann etwas dauert, beziehungsweise, dass die Antworten entsprechend lang ausfallen. Und da die Antworten, die auf lange Antworten folgen automatisch ebenfalls recht lang sind, entwickelt sich daraus möglicherweise eine Art Teufelskreis… 84 Minuten mehr haben für mich jetzt den Braten auch nicht mehr fett gemacht. Ich hätte das 24-Stunden-Problem vermutlich nie angesprochen, wenn ich gestern, als ich diesen Beitrag schrieb, nicht so furchtbar verpennt hätte, was einen ordentlichen zeitlichen Verzug in all meinen Aktivitäten zur Folge hatte.^^

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